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Kurpark Bad Rothenfelde

Flanieren im Schatten der Gradierwerke

Die beiden Gradierwerke in Bad Rothenfelde sind umgeben von satten 18 Hektar Parkanlagen, die den Besuchern noch vieles mehr bieten als die prickelnd-frische Luft und den leichten Salzgeschmack auf den Lippen nahe der Gradierwerke.

Das Alte Gradierwerk aus dem Jahr 1774 bildet nicht nur den optischen Akzent zwischen dem Geschäftsviertel, den Cafés und Restaurants, dem Kurmittelhaus und dem Konzertgarten. Schaufensterbummel, Pausen in Straßencafés oder Restaurants, Zeitungslektüre auf der Parkbank oder Veranstaltungen im Konzertgarten - alles findet in unmittelbarer Nähe des frischen Solenebels statt.

Auf der anderen Straßenseite dehnt sich der Kurpark bis zum Sportpark am Ende des Neuen Gradierwerks aus. Ruhe und Beschaulichkeit vermitteln der alte Baumbestand und die drei Teiche am Fuße der Gradierwerksanlage. Auf der Südwestseite animieren der Kinderspielplatz, die Tennisanlage, die Minigolf- und Pit-Pat-Anlagen zu Aktivitäten an der frischen Luft. Ein bisschen versteckt und doch mit Blick auf das Wahrzeichen liegt das Wassertretbecken.

Seit 1999 zieht der Rosengarten alle Augen auf sich und lädt zum seligen Nichtstun auf den Parkbänken ein. Der Rosenduft aus mehr als 6500 Blütenkelchen vermischt sich mit der prickelnden Sole. Das Farbenspiel der glitzernden Dornenwand und der Rosenstöcke ist für den Betrachter pure Sinnesfreude. Diese Parkanlage geht beinahe nahtlos in das Areal rund um die Klinik Münsterland über.

Als liebevolle Hommage an die Zeit der Kinderkuren und zur Gaudi von Groß und Klein zieht übrigens eine Ponykutsche an den Wochenenden ihre Kreise in diesem Teil des Kurparks.

Gradierwerke

Gradierwerke sind in Holzständerbauweise aus Fichtenholz errichtet und mit Schwarzdorn ausgefüllt. Die feine Verästelung des Schwarzdorns bewirkt einen optimalen Verdunstungsprozess. Außerdem verliert dieser selbst unter der Einwirkung der Sole seine Rinde nicht. Die bizarren Versteinerungen an den Wänden bestehen keineswegs aus Salz, sondern sind eine Ablagerung aus Eisen, Gips und Kalk. Diese Partikel hat die Sole neben Mineralstoffen und Kohlensäure von ihrem langen Weg aus mehr als 3000 m Tiefe mitgebracht. Das Verrieseln der Quellsole ist damit auch gleichzeitig ein Reinigungsprozess. Es dauert übrigens ca. 30 - 40 Jahre bis die Steinwände so dicht werden, dass sie durch frischen Schwarzdorn ersetzt werden müssen. Heute werden bereits nach 15 Jahren partiell die Dornenbündel ersetzt.

Aus dem 180 m tiefen Wittekindsprudel kommt nun die Sole mit einem Salzgehalt von 5-6% und wird so oft an den Rieselflächen abgetröpfelt, bis diese auf 25% oder Grad, wie es damals bezeichnet wurde, angestiegen ist. Daher stammt auch der Name Gradierwerk. Wird ein höherer %- Satz erreicht, beginnt das Salz an den Dornen zu kristallisieren. In den Zeiten der Speisesalzherstellung durfte es dazu natürlich nicht kommen, sollte doch jedes Körnchen Salz verkauft werden.

Geocaching:
Sightseeing Bad Rothenfelde (Multi) Wer Bad Rothenfelde und die nähere Umgebung des Kurparks einmal auf andere Art erkunden möchte, der ist mit diesem familienfreundlichen Multi-Cache gut bedient. Über 15 Stationen führt er zu historischen Stätten rund um die Gradierwerke. coord.info/GC4JDR4

Haltebahnhof:
Dissen/Bad Rothenfelde

Weiterreise zu Fuß:
ca. 1,6 km via Bahnhofstraße

Weiterreise mit Bus:
Linie 475 Richtung Bad Rothenfelde bis Bad Rothenfelde ZOB (2 Haltestellen)

Weitere Informationen:
Kur und Touristik Bad Rothenfelde GmbH
Am Kurpark 12
49214 Bad Rothenfelde
Tel. 05424 22180
www.reiseland-niedersachsen.de/kurpark-bad-rothenfelde

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