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Geschichtsspaziergang durch Ritterhude

Rund drei Kilometer Historie

Schon die alten Ritterleut’ wussten um die Schönheit am Flussdreieck der Hamme, Wümme und Lesum ist und prägten den heutigen Ortsnamen des beschaulichen Ritterhude. Ritter gibt es hier heute nicht mehr, aber ein Hauch von Geschichte lässt sich hier auch heute noch schnuppern auf dem Geschichtssparziergang durch den Ort, der knapp drei Kilometer lang ist - ein Ortsspaziergang der Natur, Geschichte und Flusslandschaft verbindet!

Renoviertes altes Gebäude in Ritterhude
Renoviertes altes Gebäude in Ritterhude

Beginnend am Hamme Forum und dem Anleger an der Schlossbrücke befindet sich der Besucher bereits am Ursprung der Gemeinde Ritterhude. Denn ganz in der Nähe findet sich mit dem Schiffsanleger auch schon die Erklärung für den zweiten Teil des Ortsnamens – denn der Begriff „Hude“ stammt aus dem Altsächsischen und bedeutet nichts anderes als eben Schiffsanlegestelle. Hier wurden Waren umgeschlagen: Torf, Muscheln, Klinker, Korn für die Mühle und Sandstein. Auch ein ein alter Kalkofen, in dem mit Hilfe von Torf und Muscheln Kalk gebrannt wurde, befand sich an dieser Stelle. Eine Schankwirtschaft für die Torfschiffer war hier schon zu frühen Zeiten, später wurde daraus ein Biergarten - ein beliebtes Ausflugsziel für die Stadtbewohner aus Bremen.

Über die Schlossbrücke führt der Geschichtsspaziergang weiter zu einem unter Denkmalschutz stehenden Deich, der vermutlich um das Jahr 1300 angelegt wurde. Vom Deich fällt der Blick auf Ritterhude und das grüne St. Jürgens Land.

Über das Dammbrückensiel geht es weiter auf die Dammbrücke mit Blick auf die Ritterhuder Schleuse. Die Schleuse wurde 1874/1875 zum Schutz vor Sturmfluten für das Niederungsgebiet gebaut. Hier stand bis vermutlich Anfang des 14. Jahrhunderts auch die ursprüngliche alte Wasserburg, die jedoch völlig zerstört wurde. Erhalten dagegen ist noch das Dammgut, das erstmals 1309 erwähnt wurde. Es ist das älteste Gebäude der Gemeinde.

Viele weitere Gebäude, die aus der jüngeren Geschichte Ritterhudes berichten, säumen von nun an den Weg. Eines davon ist zum Beispiel die heutige Sparkasse. Das Haus wurde Ende des 19. Jahrhunderts als eines der ortstypischen Bauernhäuser als sogenanntes Zweiständerhaus erbaut. Das Gebäude wurde von der Sparkasse erworben und umfassend renoviert.

Bis zur Ritterhuder Mühle, die nur aus Städtebauförderungsmitteln saniert wurde, führt der Weg weiter. Besichtigungen von der Aussichtsplattform, um Alt-Ritterhude aus der Höhe zu genießen, sind übrigens nach Anmeldungen möglich. Die Mühle hat außerdem auch ein Trauzimmer und dient dem Heimatverein Ritterhude für Veranstaltungen.

Im weiteren Verlauf führt der Weg vorbei am Friedhof aus dem 19. Jahrhundert, dem Rathaus und schließlich wieder an den Ausgangspunkt des Spazierganges.

Haltebahnhof Ritterhude

Weiterreise zu Fuß ca. 900 Meter via Riesstraße

Weitere Informationen
Gemeinde Ritterhude
Riesstraße 40
27721 Ritterhude
Telefon: 04292 889-0
E-Mail: info@ritterhude.de
www.ritterhude.de/ein-spaziergang-durch-den-sehenswerten-ort-ritterhude

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