Der Wanderweg startet am Kurpark Burgwiese mitten in Wildeshausen und unweit vom Bahnhof. Die Hunte entführt den Wanderer nun entlang ihres Ufers aus der Stadt heraus. Über zwei Fußgängerbrücken erreicht der Wanderer zunächst das Pestruper Moor und dann ein echtes Stückchen Frühgeschichte, das „Pestruper Gräberfeld“, einem mit Heide bestandenen, 32 Hektar großen Hügelgräberfeld aus der späten Bronze- und frühen Eisenzeit.
Über den Waldparkplatz am Gräberfeld, am Naturschutzgebiet „Rosengarten“ vorbei, durch die Ortschaft Pestrup führt der Weg daraufhin zum Highlight der Tour. Mit den „Großen Steinen von Kleinenkneten“ wartet hier ein Relikt aus einer Zeit vor mehr als 4000 Jahren. Bei ihnen handelt es sich um eine Megalithanlage aus der Jungsteinzeit, genauer: ein Ganggrab, bestehend aus 85 Findlingen.
Nach der Erkundung dieser prähistorischen Anlage geht es weiter auf dem Rundwanderweg nun über den Lohmühlenweg zunächst zurück zum Pestruper Gräberfeld. An den Informationstafeln zur Megalithkultur führt ein Weg nach Norden zum Lönsweg und durch den Hohlweg „Kuhtrade“ zur Deekenstraße und zurück zum Ausgangspunkt.
Foto: Stadt Wildeshausen