Im Mittelpunkt stehen die historischen Maschinen, die den Übergang von der handwerklichen zur industriellen Tuchproduktion dokumentieren, und die Menschen, die an ihnen gearbeitet haben. An den laufenden Maschinen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wird gezeigt, wie aus Rohwolle flauschige Wolldecken im Bramsche Rot entstehen. Bei der Arbeit lassen sich erfahrene Museumstechniker und Tuchmachermeister über die Schulter schauen.
Das Museum liegt am Mühlenort mit den noch erhaltenen Tuchmacherhäusern. Früher trieb hier das Wasser der Hase die Walkemühle der Tuchmacher an. Sie war Bestandteil einer Mühlenanlage des Osnabrücker Fürstbischofs, die die Tuchmacher seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer industriellen Produktionsstätte ausgebaut haben.
Das Museum in einem historischen Gebäudeensemble, das malerische Restaurant am Mühlenteich, ein Spielplatz und reizvolle Radwege versprechen einen tollen Tagesausflug. Ein kleiner Rundwanderweg um den Hasesee in Bramsche bietet zudem die Gelegenheit zum Frischluft tanken!