Besonders reizvoll ist der Teich mit der „Diotima“-Insel, die gegenüber des „Hölderlin-Hains“ liegt. Diotima-Insel und Hölderlin-Hain sollen an die glückliche Zeit im Jahre 1796 erinnern, die der Dichter Friedrich Hölderlin mit der von ihm als Diotima in seinem Werk verewigten Susette Gontard in Bad Driburg verbrachte.
Bei einem Spaziergang durch die 65 ha große Parklandschaft können die Besucher ohnehin übrigens verschiedene Hinweise auf berühmte Gäste Bad Driburgs entdecken: Friedrich Hölderlin und seine „Diotima“ Susette Gontard, die 1796 mehrere Wochen in Bad Driburg verweilten, sowie Annette von Droste-Hülshoff, die 1813 und 1818 in Bad Driburg kurte. Besonders reizvoll ist das Wildgehege, das durch einen „HaHa-Graben“ in den Gräflichen Park integriert wird.
Ein besonderes Merkmal der Gräflichen Parkanlagen sind die im Jahresverlauf wechselnden sorgfältig ausgesuchten Beetbepflanzungen. Der Gräfliche Park Bad Driburg ist eine feste Größe im Programm der „Garten-Landschaft OstWestfalenLippe“. Die im Gräflichen Park gelegene Waldbühne wird für vielfältige Open-Air-Veranstaltungen genutzt.