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Sonderfahrplan im Schienenpersonennahverkehr in NRW kommt ab dem 24. März 2020

23.03.2020

Wenn der Sonderfahrplan komplett umgesetzt ist, werden im Schienennahverkehr etwa 50 Prozent der Leistungen reduziert. Dabei gilt folgendes Grundkonzept für NRW:

  • Nach Möglichkeit soll jede Strecke weiterhin im Stundentakt bedient werden, wo dies normalerweise auch der Fall ist.

  • Es sollen möglichst viele Haltepunkte angefahren werden. Das bedeutet: Regionalbahnen erhalten bei der Konzeptionierung den Vorzug vor Express-Bahnen.

Sonderfahrpläne für das Netz Ostwestfalen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus gelten im Netz Ostwestfalen ab Dienstag, 24. März, bis vorerst Sonntag, 19. April 2020, Sonderfahrpläne. Es kommt zu Einschränkungen auf allen Linien. Die Reduzierung des Angebots erfolgt in Abstimmung mit den Aufgabenträgern mit dem Ziel, auch unter den gegebenen Umständen, den Fahrgästen planbare und verlässliche Reiseverbindungen anzubieten.

RB 74 (Senne-Bahn)

Das Angebot wird montags bis samstags von 5 bis 23 Uhr auf der gesamten Strecke zwischen Bielefeld und Paderborn von einem Halbstundentakt auf einen Stundentakt reduziert. Vereinzelte Zugverbindungen in den frühen Morgenstunden und späten Abendstunden entfallen. Alle verkehrenden Züge halten mit Ausnahme von Brackwede (aufgrund der dortigen Baumaßnahme der DB) an allen Unterwegsbahnhöfen..

RB 75 (Haller Willem)

Das Angebot wird montags bis samstags von 4:30 bis 22:30 Uhr auf der gesamten Strecke zwischen Osnabrück und Bielefeld auf einen Stundentakt reduziert. Freitags und samstags entfallen darüber hinaus einzelne Zugverbindungen in den späten Abendstunden. An Sonn- und Feiertagen fahren die Züge im Stundentakt des Regelfahrplans.

RB 84 (Egge-Bahn)

Die Züge verkehren täglich stündlich zwischen Paderborn und Ottbergen und alle 2 Stunden zwischen Ottbergen und Holzminden/Kreiensen (montags bis samstags von 5-22 Uhr; sonntags und an den den Feiertagen von 7 bis 22 Uhr). Die alle zwei Stunden in Ottbergen endenden Zugverbindungen fahren umsteigefrei weiter als RB 85 nach Göttingen. Die Züge halten wie gewohnt an allen Bahnhöfen des Regelfahrplans zum Ein- und Ausstieg.

RB 85 (Oberweser-Bahn)

Die Züge fahren täglich im Zweistundentakt zwischen Ottbergen und Göttingen (montags bis samstags von 6 bis 20 Uhr; sonntags und an den Feiertagen von 8 bis 20 Uhr). Alle in Ottbergen endenden Zugverbindungen fahren umsteigefrei weiter als RB 84 nach Paderborn. Die Züge halten wie gewohnt an allen Bahnhöfen des Regelfahrplans zum Ein- und Ausstieg.

Sonderfahrpläne für die Netze Niers-Rhein-Emscher und Emscher-Münsterland

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus gelten in den Netzen Niers-Rhein-Emscher und Emscher Münsterland (NRE/EM) ab Mittwoch, 25. März, bis vorerst Sonntag, 19. April 2020, Sonderfahrpläne. Es kommt zu Einschränkungen auf allen Linien. Die Reduzierung des Angebots erfolgt in Abstimmung mit den Aufgabenträgern mit dem Ziel, auch unter den gegebenen Umständen, den Fahrgästen planbare und verlässliche Reiseverbindungen anzubieten.

RE 10 (Niers-Express)

Die Linie wird bis auf eine Ausnahme montags bis freitags am Morgen täglich auf einen Stundentakt auf dem Gesamtlaufweg zwischen Kleve und Duisburg Hbf reduziert. Neben dem Zwischentakt entfallen somit außerdem sowohl die Verstärkerzüge in den Hauptverkehrszeiten als auch die Durchbindungen nach Düsseldorf Hbf. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag entfallen zusätzlich die Spätfahrten.

RB 31 (Der Niederrheiner)

Die Linie wird täglich auf einen Stundentakt auf dem Gesamtlaufweg zwischen Xanten und Duisburg Hbf reduziert. Es entfallen montags bis freitags die Verstärkerzüge in den Hauptverkehrszeiten und montags bis samstags die Zwischentakte auf dem Streckabschnitt zwischen Moers und Duisburg Hbf. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag entfallen zudem die Spätfahrten.

RE 44 (Fossa-Emscher-Express)

Die Linie verkehrt generell nur noch auf einem eingekürzten Laufweg zwischen Oberhausen Hbf und Bottrop Hbf. Die jeweils erste Fahrt des Tages nach Bottrop beginnt bereits in Duisburg Hbf und die jeweils letzte Fahrt des Tages aus Bottrop wird durchgebunden bis Duisburg Hbf. Darüber hinaus fällt täglich die letzte Fahrt des Tages und samstags die erste Fahrt ersatzlos aus.

RB 36 (Ruhrortbahn)

Die Linie wird im Sonderfahrplan nicht mehr auf der Schiene bedient, sondern mit einem Schienenersatzverkehr mit Bussen auf dem Gesamtlaufweg zwischen Oberhausen Hbf und Duisburg-Ruhrort. Montags bis freitags fahren die Busse im Stundentakt.

RE 14 (Der Borkener)

Die Züge verkehren montags bis sonntags und an den Feiertagen zwischen Borken und Essen Hbf im Stundentakt, der Halbstundentakt zwischen Dorsten und Essen entfällt. Der Abschnitt Essen Hbf bis Essen-Steele wird nicht mehr bedient. Die Zugflügelung in Dorsten mit der RB 45 wird ausgesetzt; in Dorsten ist ein Umstieg in die RB 45 Richtung Coesfeld erforderlich.

RB 45 (Der Coesfelder)

Die Züge verkehren montags bis sonntags und an den Feiertagen zwischen Dorsten und Coesfeld im Zweistundentakt; montags bis samstags gibt es mittags eine zusätzliche Zugleistung. Die Zugflügelung in Dorsten mit der RE 14 wird ausgesetzt; in Dorsten ist ein Umstieg in die RE 14 Richtung Essen Hbf erforderlich.

Generelle Informationen zum Sonderfahrplan

Aktuelle Infos gibt es auch auf der Seite www.mobil.nrw/corona

In der Online-Fahrplanauskunft www.bahn.de verzögert sich eine aktualisierte Anpassung und wird noch einige Tage in Anspruch nehmen. Wir empfehlen daher, sich immer direkt auf unserer Homepage oder bei www.mobil.nrw/corona zu informieren.

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die Hilfe beim Ein- und Ausstieg benötigen, werden gebeten sich so früh wie möglich vor Fahrtantritt unter der Telefonnummer 01806 600161 (20 ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 60ct/Anruf) zu melden.

Die zentrale Webseite für den Nahverkehr in NRW ist www.mobil.nrw. Diese wird fortlaufend aktualisiert. Sie enthält die jeweils aktuellen Informationen und verweist und verlinkt auf weitergehende Informationen aller Verkehrsunternehmen und Verbünde. Bitte informieren Sie sich hier: www.mobil.nrw

Information zu den Auskunftsmedien und Apps

Ein weiterer Weg, sich über den Fahrplan und die aktuelle Verkehrssituation zu informieren sind verschiedene APPs. Die landesweite APP mobil.nrw richtet sich an Menschen, die landesweit mobil sein müssen. Verbünde und Verkehrsunternehmen bieten APPs an, die spezifisch auf die konkrete Situation vor Ort ausgelegt sind. Deren APPs bieten zum Teil zusätzliche Echtzeit-Informationen zu Verzögerungen im Betriebsablauf.

Mobil.nrw arbeitet aktuell mit Hochdruck daran, die Auskunft-APPs mit den aktuellen Informationen zu versorgen. Bislang wurden Fahrpläne des Schienenpersonenverkehrs zwei Mal im Jahr umgestellt. Die Prozesse und die Technologien sind entsprechend ausgelegt. Die Daten werden über den europaweit vereinbarten Aktualisierungsprozess des Europäischen Fahrplanzentrums eingespeist. Die Umsetzung der Umstellung wurde bislang über Monate hinweg geplant und vorbereitet. Es handelt sich um komplexe Daten aufgrund der Vielzahl der Änderungen. Jetzt müssen die Prozesse in wenigen Tagen ablaufen.

Nach aktuellem Stand vom 20. März 2020 kann dies bis zu sieben Tage dauern, bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in Nordrhein-Westfalen und somit auch für die Verbindungen der NordWestBahn verfügbar sind.

Bis die Daten aktualisiert sind, wird der Ausfall einzelner Fahrten möglichst bereits in die Apps über die Echtzeitinformationen dargestellt. Dennoch gilt: In der Zwischenzeit finden Fahrgäste auf der Webseite www.mobil.nrw alle notwendigen Informationen. Dort geben wir auch bekannt, wenn die neuen Fahrplandaten in den APPs sind. Für die Busse & Bahnen auf kommunaler Ebene finden Sie in der Regel am jeweiligen Tag Fahrplanänderungen in den Apps der Verkehrsunternehmen und Verbünde.

Telefonhotline „Schlaue Nummer“

Zusätzliche haben wir eine Telefonhotline: 01806 - 50 40 30 (Festnetz 20 ct/Anruf, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf). Hier können sich Fahrgäste telefonisch über den Fahrplan und Tarife informieren.

Wie überall im Geschäftsleben in der heutigen Situation kann es aber auch hier zu Einschränkungen der Erreichbarkeit kommen. Wir haben den Dienstleister gebeten alles erdenklich Mögliche zu tun, um ausreichende Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Wissenswertes und Aktuelles zum Coronavirus

Hier finden Sie weitere aktuelle Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen: www.nordwestbahn.de/corona

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