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Baumaßnahmen

NordWestBahn startet mit Erweiterung der Werkstatt in Bremerhaven-Wulsdorf

05.10.2020
Links steht die Werkstatt, rechts ist der Anbau schon als Grafik zu sehen.
Links steht die Werkstatt, rechts ist der Anbau schon als Grafik zu sehen.
Nachbar Hubert Arnke (links) holt sich bei Werkstattleiter Ralf Heers Informationen über den Anbau der Werkstatt.
Nachbar Hubert Arnke (links) holt sich bei Werkstattleiter Ralf Heers Informationen über den Anbau der Werkstatt.

Bevor die Erdarbeiten für den Anbau der Werkstatt der NordWestBahn in einigen Tagen starten, konnten sich am Freitag, 2. Oktober, die Anwohner über das Projekt informieren. Ab Dezember 2022 fahren mehr Züge rund um Bremen und so brauchen die Mechaniker mehr Platz, um die Züge zu warten und zu reparieren.

Werkstattleiter Ralf Heers präsentierte zusammen mit dem Architekten Ralf Kunert am Freitag die genauen Planungen. Da vor 13 Jahren bei der Planung der Werkstatt schon an einen zukünftigen Anbau gedacht wurde, brauchte es jetzt nur eine Baugenehmigung für die Erweiterung. „Dennoch lag es uns am Herzen, mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen und über den Ablauf der bis Ende 2021 dauernden Arbeiten zu informieren“, sagte Heers, der darauf hinweist, dass es natürlich LKW-Verkehr zur Baustelle geben wird.

Rohbau steht im März 2021

Auf der Ostseite des Werkstattgeländes an der Bahnhofstraße in Bremerhaven-Wulsdorf bekommt die Halle einen Anbau mit einem neuen Multifunktionsgleis, das neben der Graffitientfernung und dem Waschen der Züge bei Minustemperaturen auch für Wartungen und Reparaturen genutzt werden kann.

Auf die im Oktober startenden Bodenarbeiten, bei denen der Untergrund so vorbereitet wird, dass dort überhaupt eine Halle entstehen kann, folgen zeitig die Rohbauarbeiten, bei denen der Stahlbeton, die Grube und die Stützen für die Betonpfeiler an der Reihe sind. Im März 2021 soll dann der Rohbau der Halle stehen und im Dezember des Jahres das Innenleben fertig sein.

Tesla macht Architekten Probleme

Dass die Planung und der Zeitplan steht, ist auch Ralf Kunert zu verdanken, der mit seinem Architektenbüro „Die Planungspartner“ frühzeitig Stahlträger für den Anbau gesichert hat. „Es gibt kaum einen Hersteller für Stahlträger, der gerade nicht für die neue Fabrik von Tesla in Brandenburg baut. Das ist schon Wahnsinn. Wir sind aber froh, dass wir bei unseren Partnern ausreichend Material sichern konnten“, sagte Kunert.

Werkstatt-Nachbar Hubert Arnke wollte am Freitag einmal nach dem Rechten sehen und konnte sich von Werkstattleiter Heers überzeugen lassen, dass die Einschränkungen während der Bauphase für die Nachbarn sehr gering sein werden. „Für uns persönlich gibt es eigentlich gar keine Beeinträchtigungen und der Bau ergibt ja Sinn für die NordWestBahn und den Bahnverkehr, also ist das doch gut“, sagte Arnke, der weiter auf gute Nachbarschaft mit der NordWestBahn setzt.

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