30.01.2017 17:13

Ab 1. Februar 2017 kostet der Alkonsum in den Zügen des Weser-Ems-Netzes 40 Euro.

NordWestBahn in der Region Weser-Ems: Alkoholkonsum wird ab sofort geahndet

Seit dem „Fahrplanwechsel“ am 11. Dezember 2016 ist der Konsum von Alkohol auf allen vier Linien der NordWestBahn im Weser-Ems-Netz zwischen Osnabrück, Bremen, Wilhelmshaven und Esens nicht mehr gestattet. Galt bisher noch eine Übergangsfrist, werden Verstöße ab 1. Februar 2017 geahndet.

Das Verbot gilt offiziell seit dem „Fahrplanwechsel“ am 11. Dezember 2016. Die NordWestBahn ging aber bei der Einführung Schritt für Schritt vor. Bei Verstößen hat es bisher es zunächst keine Strafe gegeben: Servicemitarbeiter wiesen die Fahrgäste darauf hin, dass der Alkoholkonsum in den Zügen nicht gestattet ist. Parallel hat es umfassende Info-Aktionen für die Reisenden gegeben. Ab 1. Februar 2017 sind bei Verstößen nun 40 Euro zu zahlen.

Ein erstes Resümme der NordWestBahn nach sechs Wochen alkoholfrei fällt positiv aus: „In der Kommunikation mit den Fahrgästen gab es bisher keine nennenwerten Schwierigkeiten. Wir stoßen bei fast allen Reisenden auf Akzeptanz und Unterstützung“, sagt NordWestBahn-Geschäftsführer Dr. Rolf Erfurt. „Die bisherigen Rückmeldungen der Reisenden unterstreichen das Ergebnis unserer 2016 durchgeführten Fahrgastbefragung zu dem Thema, bei der 75 Prozent der Befragten ein Alkoholkonsumverbot in den Zügen befürworten.“

Die NordWestBahn ist überzeugt, die Fahrt- und Servicequalität für ihre Fahrgäste durch diese Maßnahme noch weiter zu verbessern. „Wir versprechen uns mehr Sauberkeit und eine verbesserte Atmosphäre in den Zügen, ein größeres Sicherheitsempfinden für unsere Fahrgäste sowie einen Vorbildcharakter für mitfahrende Kinder“, benennt Dr. Rolf Erfurt die Hauptargumente für die Einführung des Alkoholkonsumverbotes.

Das Alkoholkonsumverbot tritt parallel zu dem neuen, seit 11. Dezember 2016 gültigen Verkehrsvertrag der Region Weser-Ems in Kraft. Ende 2014 setzte sich die NordWestBahn bei der Neuausschreibung des Weser-Ems-Netzes durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), den Bremer Senat und den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) durch und wird mindestens weitere zehn Jahre zwischen Osnabrück, Wilhelmshaven, Esens und Bremen unterwegs sein.