Häufig gestellte Fragen

Die Fahrzeuge sind mit äußerst bequemen Sitzen ausgestattet und sind sehr leise, auch bei ihrer Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h. Es gibt große Mehrzweckbereiche mit viel Platz für Fahrräder und Kinderwagen. Wer sein Notebook nutzen möchte, findet an vielen Plätzen Steckdosen vor. Und für unsere jungen Fahrgäste haben wir einen Eltern-Kind-Bereich eingerichtet.

Die NordWestBahn hat von Anfang an Vertreter von Behindertenverbänden in die Gestaltung des Fahrzeugs einbezogen und viele Vorschläge, soweit möglich, umgesetzt. Dabei kam es immer wieder zu Kompromissen, da neben den Belangen von Rollstuhlfahrern z. B. auch die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbehinderungen, Gehbehinderten, von Eltern mit Kinderwagen oder Reisenden mit schwerem Gepäck berücksichtigt werden sollten.

Tatsächlich sind die Fahrzeuge der Regio-S-Bahn nach den aktuellen europäischen Normen barrierefrei gestaltet; sie sind beispielsweise mit rollstuhlgerechten Toiletten ausgestattet. Alle Fahrzeugtüren verfügen über eine Spaltüberbrückung, so dass der Einstieg an modernen Bahnsteigen äußerst sicher ist.

Leider sind aber noch nicht alle Bahnhöfe im Regio-S-Bahn-Netz durch den Infrastrukturbetreiber – die DB – modernisiert worden. Dies wird in den nächsten Jahren schrittweise erfolgen. Als Zwischenlösung setzt die NordWestBahn Rampen ein.

Die Nachfrage nach 1. Klasse-Plätzen ist im Nahverkehr sehr gering. Die NordWestBahn hat die Züge der Regio-S-Bahn deshalb insgesamt äußerst hochwertig ausgestattet – mit bequemen Sitzen mit Kopfstützen, mit Tischen, Eltern-Kind-Bereich und Notebooksteckdosen.

Um einen sicheren und komfortablen Ein- und Ausstieg zu gewährleisten, fahren an den Stationen Schiebetritte oder eine Spaltüberbrückung aus. Erst nach dem Ausfahren lassen sich die Türen öffnen.

Die leichte Bauweise und effiziente Motoren verbessern die Fahrdynamik und die Energiebilanz. Der Energieverbrauch wird reduziert. Die Fahrzeuge sind zu 95% recycelbar. Zudem speist der Zug beim Bremsen viel Energie ins Stromnetz zurück, da er nicht mechanisch, sondern über die Motoren bremst, die dann als Generatoren arbeiten.